Teil eines Werkes 
3. Band (1825)
Entstehung
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wurde, und wenn das wilde ſchwarze Kriegsvolk dort unten mit tauſend Schiffen auf dem Meere liegt und unten auf jener Ebene Schaaren an Schaaren, und ein wilder Mohr, Termagant, ſeinen Saͤbel wetzt und Walladmor⸗Caſtle auf⸗ fordert ſich zu ergeben, und ich Arthurs Banner aufſtecke, dann koͤnnte es kommen, daß der Mohre ſtuͤrmt und an dem Außenthor ruͤttelt und der alte Spruch in Erfuͤllung geht:

Wann die Mohyen ſtürmen das Außenthor,

Wird Freude kommen nach Walladmoy,

wenn dann der Rieſe Termagant ſeinen Saͤbel fortwirft, mir zu Fuͤßen ſtuͤrzt und ausruft: Ich bin dein Sohn!

Die Schloßglocke laͤutete zur Mittagstafel. Sir Mor⸗ gan glaubte in dieſen ploͤtzlich einfallenden Toͤnen eine Be⸗ ſaͤtigung ſeiner Ahnung zu finden, und Freude leuchtete auf ſeiner Stirn, als er die Nichte und unſern Helden in den Speiſeſaal hinabfuͤhrte. Jene konnte ſich indeſſen nicht ent⸗ halten, noch auf dem Wege ihrem Begleiter zuzufluͤſtern: Der Ungluͤckliche!

Und weshalb ungluͤcklich, Mylady?

Weil er, aus ſeinem Traum erwachend, ſo fuͤrchterlich tief hinabſtuͤrzen wird, als ihn ſeine Hoffnungen hoch erheben.

Iſt der nicht gluͤcklich, Mylady, deſſen Wahn die Tha⸗ ten und Schickſale von Koͤnigreichen und Elementen an ſein eigenes kleines Ich knuͤpft? Iſt es nicht die Loͤſung des Le⸗ bensraͤthſels, die Verbindung unſer ſelbſt mit dem großen Weltall aufzufinden? Raubt nicht, wenn ſich das Individuum