Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Entstehung
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vom Ball erzaͤhlen. Es thut mir herzlich leid, Dein Naͤschen roth gemacht zu haben. Aber wahrlich, aͤrgerlich war es immer, und der Ball war abſcheulich. Selbſt Hiob waͤre toll gewor⸗ den, waͤre ihm ſo viel Unangenehmes begegnet als mir. Zuerſt hatte ich mein Koͤpfchen drauf geſetzt, Dich mit Aufſehen einzufuͤhren. Du aber zogſt vor, Pſalmen mit der Mſtrs Lennox zu ſingen, oder empfindſame Lieder mit ihrem Sohne, welches von beiden weiß ich nicht. Zweitens war ein großes Mittageſſen in Bath, woruͤber einige der beſten Tänzer ausblieben. Dann, nachdem ich uͤber anderthalb Stunden auf meinen Bruder gewartet hatte, der den Ball mit Lady Charlotte M. eroͤffnen ſollte, ging ich in ſein

Zimmer und fand ihn am Kamin ſitzend, unange⸗

kleidet, mit einem Band von Roußeau in der Hand, und hoͤchlich verwundert, daß man ſeine Gegenwart ganz und gar verlange. Nun denke Dir mein Vergnuͤgen, als mein lieber Bruder endlich eintrat und ich ſehen mußte, daß er den Ball mit Lady Placid eroͤffnete. Lieber haͤtte ich ihn mit einer Hyaͤne walzen ſehen! Ihm ſchien es ſehr gleichguͤltig zu ſeyn, mit wem er tanze, auſſer vielleicht mit Adelaiden, die aber verſagt war. Im Vorbeigehen ſei es geſagt, ich glaube ſicher, daß ſo eine Art von Verbin⸗

dung zwiſchen ihnen beſteht, wie ſich dieſe en⸗

den wird, wiſſen die Goͤtter! es haͤngt lediglich von ihnen ſelbſt ab, auch wuͤßte ich nicht, was ihre Liebſchaft rruͤben ſolite Aber vielleicht