Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Entstehung
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und ich, ſagte Johanna,traͤumte, ich ſehe dich, Bruder, im blanken Hemde, ſo gera⸗ de wie eine Kerze, vor mir ſtehen, und die gu⸗ te Großmama Girnachgowl knuͤpfte dir ihr ei⸗ ſernes Halsband mit eigenen Haͤnden um.

Ich wollt', Ihr ließt mich ungeſchoren mit Eu'rem einfaͤltigen Zeug, rief der alte Herr noch aͤrgerlicher, kehrte der ſchoͤnen Traͤumerin dem Ruͤcken zu, und fuhr fort in den Zeitun⸗ gen zu buchſtabiren.

Und mir, rief Nicoline, eifrig ihre my⸗ ſtiſche Erzahlung an den Mann zu bringen, mir traͤumte, Du, Bruder, haͤtteſt den ganzen praͤchtigen Traumkuchen ins Aſchenloch gewor⸗ fen. 3.

Meiner Seel', myr ſollt dich hinterdrein werfen, ſchrie der auf's hoͤchſte erbitterte Laird,

lief aus dem Zimmer, fuͤr ſich brummend,har⸗

ter Umſtand, kann ke'ne Ruh ſinden, nit'enmal d's Morgenbrod freßen, Narrn Schnatterelſtern, Plaudertaſchen! u. ſ. w.

Ich kann, wahr und wahrhaftig nicht be⸗

greifen, warum dem Bruder unſere Traͤume ſo

ſehr mißfallen, ſagte Grishelde.Jedermann weiß doch, daß Traͤume ſtets das Gegentheit beweiſen, und wenn es auch anders waͤre, ſo iſt's doch wahrlich keine Schande, ein Vomitive

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