Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Entstehung
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13 Wahr und wahrhaftig, ich weiß nicht wie ich der guten Lady Maclaughlan dieſes frohe Ereigniß melden ſoll, ſagte Grishelde die Fedeer nachdenklich kauend.Ich weiß, daß es ihr das groͤßte Vergnuͤgen machen wird, das weiß ich gewiß; denn ſie hegt die groͤßte Achtung fuͤr unſere Familie und wuͤrde uns alles zu Gefallen thun. Jedermann muß es jedoch einleuchten, daß es eine ſehr delikate Sache iſt, einer ſo klugen Perſon, wie Lady Maclaughlan iſt, zu ſagen, daß ſie ſich geirrt habe. Wahr und wahr⸗ haftig, ich weiß nicht wie ſie es aufnehmen wird, und doch kann ſie unmoͤglich glauben, wir wuͤrden ſie deshalb weniger hochſchaͤtzen. Sie muß ja uͤberzeugt ſeyn, daß wir ſaͤmmtlich die hoͤchſte Achtung von ihrer Meinung ha⸗ ben.

Der Klugſte irrt zuweilen, bemerkte Jo⸗ hanna.

Das iſt wahr und wahrhaftig wahr ent⸗ gegnete Grishelde jener, die ſich nicht wenig auf dieſe weiſe Bemerkung zu gut that.

Und beſſer, daß ſie ſich irrte, als wenn Mſtrs: Douglas ſich geirrt haͤtte fuͤgte Ni⸗ coline hinzu. 3

Ich behaupte, daß du wahr und wahr⸗ haftig recht haſt, Nicoline, und das will ich der Lady Maclaughlan gerade ins Geſicht ſagen.,