Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Entstehung
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II

das kaun nicht gelaͤugnet werden; aber es iſt jammerſchade, daß keins von ihnen ſich dazu be⸗ guemen mag. Sie ſagen, was auch wahr und wahrhaftig wahr iſt, ſie koͤnnten kein ſo gutes Papier hier finden, als bei Miß Macgowk. Aber ſie haben doch gezeigt daß ſie es koͤnnen, denn ihre Zeichnungen ſind ganz erſtaunenswuͤr⸗ dig. Neulich hielt ſie Jemand fuͤr des Herrn Touchup eigene Arbeit und groͤßeres Lob konnte man ihnen nicht ertheilen, als dieſes. Ich ſtell⸗ te alles dieſes der Nichte Douglas vor, und drang recht ſtark in ſie Mariechen, wenigſtens ein Vierteljahr zu Miß Magowk zu thun, um ſich fein gerade halten zu lernen, oder wenigſtens ſollte ſie doch das Maͤdchen unſer Halsband tragen laſſen.

Jetzt hatte Tante Grishelde die empfindlich⸗ ſte Saite beruͤhrt, und die ſaͤmmtlichen Schwe⸗ ſtern brachen in laute, traurige Klagen aus. Dieſes Halsband hatte ihnen laͤngſt ſchwer auf der Seele gelegen; ſeine Stachel war ihnen bis ins innerſte des Herzens gedrungen. Dieſes koſtbare Halsband, war der Familie von Glen⸗ fern, von der weiſeſten, tugendhafteſten, beſten aller Frauen und Großmamas, der guten Lady von Girnachgowl, zum Geſchenk gemacht worden. Jedes weibliche Glied der Familie hatte es der Reihe nach getragen, bis Mſtrs: Douglas ſich freventlich weigerte, Mariens geſchmeidige Ge⸗ ſtalt in dieſes Qualeiſen ſchmieden zu laſſen. So⸗