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Die Art, wie Major Melville die Briefe mei⸗ nes Vaters und Oheims ausgelegt hat, laßt mir keinen Zweifel über ihre feurigen Wuͤnſche übrig, mich auf der Bahn unſrer Vorfahren wandeln zu ſehen. Weil ich ihnen nicht gehorcht, habe ich meine Freyheit verloren. Warum folgte ich nicht der erſten Regung meines gerechten Unwillens uͤber meine ſchimpfliche Entlaſſung? Ich waͤre frey, haͤtte die Waffen in der Hand, und foͤchte, wie meine Ahnen für Liebe und Ruhm. Hier bin ich allein in einem fremden Lande, in der Gewalt eines gefuͤhlloſen Rich⸗ ters, und muß gewaͤrtig ſeyn aus einem ſchreck⸗ lichen Kerker auf das entehrende Blutgeruſt ge⸗ bracht zu werden. O Fergus, wie bald iſt deine Muchehtihuns erfuͤllt worden!“
Herr Marton trat eben bey Eduarden ein, als ſich dieſer ſolchen ſchmerzlichen Erwägungen üͤberließ. Waverley's erſter Gedanke, da er ihn ſah, war, ihn zu bitten, ſeine Einſamkeit nicht zu ſtoren, und ihm mit ſeinem Vorſatze bekannt zu machen, daß er nicht aufgelegt ſey, auf ſei⸗ ne Fragen zu antworten und ſich in ein Ge⸗ ſpraͤch mit ihm einzulaſſen; er aͤnderte aber dieſe Geſinnung als er einen Blick auf das gů⸗ tevolle, offne, edle Geſicht des Geiſtlichen warf, der ihn ſchon vor der rohen Wuth der Dorf⸗


