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Sechszehntes Kapitel.
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Vertraulichkeit.
Nach einet unruhigen, tranmvollen Nacht, ver⸗ ſank Waverley in das tieſſte Nachdenken uͤber ſeine traurige Lage.„Fuͤhrt man mich vor das Kriegsgericht,“ ſprach er zu ſich ſelbſt,„ſo habe ich keine Nachſicht zu erwarten. In den ge⸗ genwaͤrtigen Umſtaͤnden werden Alle, welche die Fackel des Buͤrgerkriegs entflammt zu haben ſcheinen, ſchonungslos und ungehoͤrt verdammt. Vor dem Schottiſchen Gerichtshofe wird es mir nicht beſſer gehen; er iſt in der Wahl ſeiner Schlachtopfer eben nicht ſehr bedenklich, und der ſchwaͤchſte Schein dient ihm als Beweis.“ Dieſe Betrachtungen machten, daß er die Regierung verwuͤnſchte, welche er als urheberinn der Ver⸗ legenheit anſah, worin er ſich befand. Er be⸗ reuete Mac⸗Jvor's Rathe nicht gefolgt zu ha⸗ ben.—„Wie konnte ich nur Anſtand neh⸗ men,“ fagte er zu ſich ſelbſt,„mich mit ſo vie⸗ len ehrenwerthen Maännern zu verbinden, und ihnen zu helfen, den Abköͤmmling unſter recht⸗ mäßigen Koͤnige auf den Thron zu ſetzen? Die Waverley's haben ſich ſtets durch treue Anhaͤng⸗ lichkeit an die Familie Stnart ausgezeichnet.


