Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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weiſe anredete. Auf einmal eh' er eine Zutrauen verdienende Phyſiognomie entdeckt hatte, hoͤrte er die Namen von Lochill, Clanrond, Glenjury und anderen Haͤuptlingen, vornehmlich den von Vich⸗ Jan⸗Vohr, mit Entſetzen ausſprechen. Er ſah daß man einen Ausfall der Hochlaͤnder erwat⸗ tete, der in Kurzem ſtatt haben ſollte. In der Hoffnung Etwas mehr zu erfahren, näͤherte er ſich einem dicken Weibhe, deſſen maͤnnliche Zuͤge und ſtarker Knochenbau eine athletiſche Kraft ankuͤndigten. Ihr Geſicht war mit Ruß be⸗ ſchmutzt und ſie ließ ein Kind von zweh Jah⸗ ren auf ihrem Arme in die Hoͤhe ſpringen, ohne auf das Schreyen des atmen Geſchoͤpfs zu ach⸗ ten, dazu ſang ſie aus Leibeskräften:

Mein Karlchen, mein kleiner Liebling

Des Hochlands huͤbſcher Zeuge! hörſt mein Söhnchen, den Lerm vom Gebir⸗ gel.. Sie werden kommen:

Nur noch Geduld dabey,

Sie ſchleichen ſtill herbey!

Der Vulkan von Cairnvreckan erblickte jetzt ſeine Venus, und runzelte fuͤrchterlich drohend die Stirne. Er wollte hervorſtuͤrzen⸗ aber einer der Notabeln miſchte ſich darein, und ſagte:„Lie⸗

be Frau, iſt heut ein ſchicklicher Tag ſolche Lieder