Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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großes Vergnuͤgen daran, ſich mit dieſen Wis⸗ ſenſchaften näͤher bekannt zu machen, die ihr Bruder nur oberflaͤchlich betrieben hatte, und zwar weniger aus Geſchmack, als um ſich dem Volke zu nähern.

Flora verdoppelte den Eifer ihrer Forſchun⸗ gen, und ihre Entdeckungen gewaͤhrten ihr täg⸗ lich neue Genuͤſſe.

Die Anhaͤnglichkeit, die ſie an ihren Stamm hatte, ſchien ein erbliches Gefuͤhl; es war leb⸗ hafter und uneigennuͤtziger als dasjenige ihres Bruders, deſſen Plan es war, ſich ſeines Ein⸗ fluſſes auf dieſe einfaͤltigen, rohen Menſchen als Mittel zu ſeiner Erhebung zu bedienen; auch ſind wir weit entfernt ihn als ein Muſter eines gnten Oberhauptes eines Stammes anzuſehen. Flora vernachläſſigte nichts, was zu Ausbreitung des patriarchaliſchen Einfluſſes ihres Bruder dienen konnte; ſie hatte die edle und großmuͤthige Ab⸗ ſicht diejenigen dem Elend oder der Tyranney der Fremden zu entreißen, die ihr Bruder als ihr rechtmaͤßiger Gebiether zu beſchuͤtzen und zu vertheidigen hatte.

Ein Theil der kleinen Penſion, welche ſie von der Furſtinn Sobieski, empfing, war be⸗ ſtimmt— wir wollen nicht ſagen Annehmlich