Hochzeitgeſchenken gewidmet war,— an dieſem nemlichen Tage, nach kaum vollzogener Trauung, langte die Nachricht von Sir Simſons Ableben an! Allein an einem ſo freudigen Tage floſſen ſelbſt Grisheldens Zaͤhren nicht ſo reichlich, als ſie zu einer andern Zeit wuͤrden geſtrömt haben. Sie erklärte, ob es zwar unmoglich ſei, daß Jemand betruͤbter ſeyn konne als ſie, ſo wuͤrde es doch beleidigend fuͤr das Brautpaar ſeyn, wenn ſie traurig ſcheinen wolle; dazu ſei noch
hinlaͤngliche Zeit, wenn ſie einſam z ſammen ſaͤſ⸗
ſen und ſonſt nichts im Kopfe hätten; aber auch dann wuͤrde es ihr norh inmer einfallen, wie glucklich es ſei, daß Oberſt Lennor nun zur Erbſchaft gelange.
Seufzend erwiederte Nicol'ne:„Ich wuͤn⸗ ſche nur, das er ſtets in Sir Etn Fuß⸗ ſtapfen treten moͤge!“
„Der Oberſt Lennor kann ſich kein trefliche⸗ res Muſter wählen, ols den wuͤrdigen Sir Simſon Maclaughlan,“ ſagte Miß Johanna.
„Er hinterließ ihm ein edles Beiſpiel von Schik⸗ üichteit, Maͤſſigkeit, Gaſtfreihrit und Ehrwuͤrdig⸗ keit, und über alles von Verſoͤhnlichkeit gegen
ſeine Todfeinde.“
„O, Mariechen!“ rief Miß Grishelde
veim Abſchied.„Welch ein gläckliches Geſchöpf
biſt Du! Nie trat eine junge Perſon mit ſo groſſen Vortheilen in den Eheſtand. Denk' ein⸗ mal, daß Dir das ganze Laboratorium der Lady Maclaughlan zu Theil wird! Ich bin uͤberzeugt,
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