Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1826)
Entstehung
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201 Liebe Maria!

Johanna hat uns ihren S vorgeleſen. ſt vortreflich. Er hat uns Alle ſehr ge⸗ Jedes Wort verdient e zu wer⸗

den. Ich weiß ce hinzuzufuͤgen. Heiratheſt Du den Oberſten Lenner, ſo kan keines von

1. uns auf der it ſeyn. Wie koͤnnten wir

es? Ich hoffe Du uͤbe erlegſt es Dir zweimal. Vorgethan und nachbedacht, hat ſianheß in groß Leid gebracht. Was geſchehen iſt, kann man nicht ungeſchehen machen.

Die Deinige, N. D.

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Als Maria dieſe geheimnisvollen Ana mas durchlas, fühlte ſie ſich wie ein aus einem eite

Traume Erwachender. Vergeblich rieb ſie ſich wiederholt die Augen, um den Ne bel zu vertrei⸗ en, der, wie ſie wahate, auf denſelben lag.

Nicht ein Lichtſtrahl ſiel in das Zute von Miß Johannas ben. Maria wußte zwar recht gut, daß, an es ihrer Tante beliebte pathetiſch und ener zu ſeyn, ſie ſtets die kraͤftigſten und ſchn ve f Worte ansſuch te, deren ſie ſich nur uen konnte Maria war daäran gewöhnt, ihre kin d jugend

iiſeen als die ſch getadelt zu hoͤren. Manche Strafpr das Zerreiſſen ihres Kleides, oder das Vere eren eines Handſchuhes, wurde ihr gehalten, die zur Vorrede einer Sammlung von Criminälfuͤllen

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