Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1826)
Entstehung
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der Familie hatte, und dieſer vereinigte ſich von ganzem Herzen mit ihr, Mariens Hartnaͤckigkeit und Verblendung zu verdammen.Was kann ſie wohl, ſagte er,an einem Mann von ſo wenigem Vermoͤgen finden? Ein Mann auf deſ⸗ ſen Guͤtchen man nichts findet, als ein paar Amſel und Haͤnflingneſter, und keinen Biſſen gu⸗

tes Wildpret. Dahingegen weiß ich, aus guter Hand, daß auf Lord Glenallans Gätern ein ſol⸗

cher Ueberfluß an Wildpret herrſcht, daß die Rehe ihm ins Haus laufen und die Birkhuͤhner

uͤber das Thor fliegen Aber ein Anfall von Schlagfluß unterbrach, leider! des Doktors Zorn, von welchem er jedoch genaß und ihn fuͤr einen Schwindel ausgab, den ihm Mariens uͤbeles Be⸗ tragen zugezogen habe.

Endlich aber, als ſich die Geduld des Ober⸗ ſten ganz und gar erſchoͤpft hatte, und Mariens Geſundheit ſichtlich ſchwand; brachte eine plötz⸗ liche Umwalzung in Lady Julianens Planen, gleichfals eine Veränderung in ihrer Denkungs⸗ art hervor Sie erhielt nemlich ein Schreiben von Adelaiden, der nunmehrigen Lady Lindore, deſſen Inhalt ihren Kummer und ihre Unzufrie⸗ denheit deutlich ausſprach. Nichts konnte, wie Emilie ſehr richtig bemerkte, einen ſtärkeren Be⸗ weis von Adelaidens Elend geben, als der in dieſem Schreiben ausgeſprochene Wunſch, ihre Mutter möge zu ihr in das ſüdliche Frankreich kommen, wohin ſie im Begrif ſei zu reiſen, um ihre verlorne Geſundheit wieder zu erlangen.