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an ſie wendete. Uebrigens fuͤhlte ſie eine Art von Inſtinct, daß dieſer Handel ihr ein gewiſ⸗ ſes Anſehn geben wuͤrde. Im jezigen Fall be⸗ trachtet ſie ſich aber als eine bloße Null, und fuͤhlt, daß ſobald ſie ihre Eiuwilligung gegeben
habe, man ſich nicht weiter um ſie bekuͤmmern
wuͤrde. Es iſt weit beſſer, manchen Leuten die Muͤhe des Handelns zu erſparen und es an ih⸗ rer Stelle zu thun. Ihr hättet weit kluͤger ge⸗ handelt, um Lady Julianens Einwilligung zu bitten, wenn die Sache voruͤber war, oder doch wenigſtens ganz kurz zuvor. Ich, meinestheils, haͤtte ihr nicht ſo viel Zeit gelaſſen, Thraͤnen zu vergießen, oder in hyſteriſche Kraͤmpfe zu fallen. Und nun, da Euch Euer Pflichtgefuͤhl
in dieſes Labyrinth gefuͤhrt hat, vermag ſelbſt
mein Genie Euch nicht wieder herauszuhelfen. Ich könnte Euch zu Gretna⸗Green rathen, und da wuͤrdet Ihr gerade in die Fußſtapfen Eueres Mamachens treten; aber das iſt ein zu gemeiner Ausweg geworden. Ich las noch neulich, daß
der Lehrburſche eines Hutmachers die reiche Er⸗
bin eines Gewuͤrzkraͤmers dahin entfuͤhrt habe.— Was gedenkt Ihr nun zu thun?“
„Ich, meinestheils,“ verſezte Maria,„will lieber die Wirkungen der Geduld und Unterwuͤr⸗ ſigkeit abwarten, als einer der heiligſten Pflich⸗ ten, dem kindlichen Gehorſam, Trotz bieten. Ich könnte uͤberdies nie glucklich werden, heirathete ich unter ſolchen Umſtänden.“


