Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1826)
Entstehung
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Wie entſetlich albern! rief Lady Ju⸗

liane.

Wie entſelich beluſtigend, ſagte Adel⸗ laide veraͤchtlich.

Wie entſetzlich niederſchlagend! verſetzte Emilie,ſehen zu muͤßendaß dieſe kleine Cale⸗ donierin ihr Haupt mit der herzoglichen Krone wird ſchuücken därfen, wahrend Du, Adelaide, und ich, uns mit lumpigen Strohhuͤten behelfen muͤßen. Mit verſtelltem Zorn ſchleuderte ſie den ihrigen von ſich.Dann es vielleicht, fuhr ſie fort, ja ganz gewiß, noch erleben zu muͤßen, daß ſie dereinſt ſogar Vice⸗Koͤnigin wird, und daß Du und ich, ja wir alle, Ihro Majeſtät vorgeſtellt werden, und ihr ehrfurchtsvoll die Hand küͤßen, und ruͤcklings zuruͤckgehen muͤßen. O, luftige Sylohen und irrdiſche Gnomen, beſchuͤtzet uns! Emilie warf ſich ſcheinbar in Ohnmacht ſinkend nieder.

Emilie, deren größtes Vergnuͤgen es war, ihre Tante und Couſine zu plagen, ſah, daß es ihr vollkommen gelungen ſei. Maria war von ihrer Mutter gehaßt und von ihrer Schweſter verachtet, und jeder Verſuch ſie zu haben, oder ihnen gleich zu ſtellen, erregte deren Groll. Die uͤblen Folgen eines ſolchen Verſuchs ſielen ſtets auf die Vermſte zuruͤck, und die unbedachtſame Freundin vermehrte mithin auch diesmal die uͤb⸗ le Laune der Mutter und den Widerwillen der

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