Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1826)
Entstehung
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Dieſen Morgen mußt Du, liebe Maria, mir zu Gefallen, Dein Trauergeſicht amehmen, ſo wie Du gewohnt biſt, es bei Mſtrs Lennor zu ſchneiden, ſagte Emilie eines Tages zu ih⸗ rer Couſine.Du ſollſt mich nemlich zu einer Condolenzviſite begleiten, die ich bei einer weit⸗ laͤufigen Anverwandtin abzuſtatten habe, welche ungluͤcklicherweiſe unſere nahe Nachbarin iſt und käͤrzlich ihren Gatten verlor. Deine Mutter und Schweſter muͤßten ebenfalls dahin gehen; da ſie es aber nicht thun wollen, ſo muͤßen wir beide, ſo gut wir es vermoͤgen, den Hintritt des Sehr achtbaren Herrn Sufton beklagen. Maria wil⸗ ligte ein.

Lady Mathilde Sufton ſaß, einem Schmer⸗ zensbilde aͤhnlich, auf dem Sopha. Vor ihr lag ein ſchwarzer Fächer und ein aufgeſchlagenes Gebetbuch. In ihrer Hand hielt ſie ein bat⸗ tiſtenes Schnupftuch, ein Trauerring ſteckte am Finger und eine erpreßte Thraͤne ſtand in ihrem Auge. Dicht neben ihr eine lang, linkiſche, al⸗ bern ausſehende Geſtalt, die ſie den Damen als

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