alte Waffen und alte Tapeten wären ihre Stecken⸗ pferde. Dann werde ſie ſich wieder ſo recht auf den praͤchtigen Landſitz ihres Vaters, in D— ſchire, zuruckverſetzt glauben.
Nach einiger Zeit kam die Antwort des
alten Laird*), daß ſie ihm auf dir Dauer des Winters herzlich willommen im Schloße Glenfern ßeyn wuͤrden.
Voller Ungeduld, dem Schauplatz ſeiner Gluͤckſeligkeit zu entfliehen, verließ das junge Paar die jetzt hinwelkenden Schoͤnheiten von Windermere. Hoffnungs⸗ und Erwartungsvoll richtete es ſeinen Weg nach Schottlands kalten Gebirgen.
Sich mit einem Reiſewagen und andern
Bedürfniſſen zu verſehen, hielten ſich unſere Rei⸗
ſenden eine kurze Zeit in Edinburg auf. Hier hatten ſie das Gluͤck, eine engliſche Kammer⸗ jungfer und einen engliſchen Bedienten zu finden, welche fuͤr doppelten Lohn, das Wagſtuͤck unter⸗, nahmen, ſie nach den Hochlanden zu begleiten**)..
*) Jedes Familienhaupt der höhern Stände, ſo wie auch jeder angeſehene Gutsbeſitzer, heißt in Schottland Laird
**) Der Leſer wird gebeten, den ganzen Roman hindurch, auf das Nationalvorurtheil, welches
der Engländer gegen den Schottländer, und beſonders gegen die Hochlande hegt, Rückſicht zu nehmen. A. d. Ueb.
ihr das höchſte Vergnügen. Alte Gemälde, 3


