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Als er eines Sonntags Morgens in die Kirche kam, eh das Volk ſich verſammelt hatte, bemerkte er einen aufgehangnen Hand⸗ ſchuh. Der Kuͤſter erklaͤrte ihm, daß dieſes als eine Herausforderung anzuſehn ſey fuͤr einen jeden, der ihn herabnehme. Herr Gilpin gebot dem Kuͤſter, ihm denſelben herab zu reichen; als dieſer aber ſich durchaus weigerte den Handſchuh anzuruͤhren, ſo nahm er ihn ſelbſt herab, und verbarg ihn in ſeinen Buſen. Als das Volk beiſammen war, trat er auf die Kanzel, und nahm Gelegenheit, ihnen dieſe ganz unmenſchliche Herausforderung ernſtlich zu verweiſen.
„Ich hoͤre, ſagte er, daß Einer unter Euch ſogar an dieſer geweihten Stelle einen Handſchuh aufgehaͤngt hat, mit der Drohung, ſich mit Jedem zu ſchlagen, der ihn herab⸗ nimmt. Seht! Ich habe ihn herabgenom⸗ men! und den Handſchuh hervorziehend, hielt er ihn der Verſammlung hin, und zeigte ihnen, wie unvereinbar ſo rohes Ver⸗ fahren mit den Vorſchriften des Chriſten⸗


