Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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waren alle voͤllig bewaffnet. Aus Ehrfurcht jedoch gegen die Heiligkeit des Orts, legte ſich der Tumult bald wieder. Herr Gilpin fuhr in ſeiner Rede fort; allein abermals ſchwangen die Streitenden ihre Waffen, und gingen auf einander los. Den ausbrechenden Kampf zu verhindern, verließ Gilpin die Kan⸗ zel, trat unter ſie, wandte ſich an die Anfuͤhrer und machte durch ſeine Dazwiſchenkunft dem Streit fuͤr den Augenblick ein Ende, konnte aber keine voͤllige Ausſoͤhnung bewirken. Jedoch verſprachen ſie ihm, daß ſie, bis die Predigt vorbei waͤre, keinen Laͤrm meht machen wollten. Er beſtieg daher die Kanzel wieder, und verwendete die uͤbrige Zeit dazu, ſie wegen dem, was ſie gethan hatten, zu beſchaͤmen. Sein Benehmen und ſeine Rede ergriff ſie auch ſo, daß ſie ihm auf ſein ferneres Zureden alle Feindſeligkeiten einzu⸗ ſtellen verſprachen, ſo lange er in der Gegend bliebe. Er war auch ſo unter ihnen geachtet,

daß der, welcher ſich aͤngſtete wegen ſeines Feindes, zu Herrn Gilpin flüchtete, bei dem er den iergen Schutz zu finden hoffte.

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