Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

gennebel. Dieſe Pflicht auf Eure Seele zu

binden, bittet er Euch, an Erins Gelage zu denken! an Erins Stahl, wenn je den jun⸗ gen ONeale Unterjochung bedrohte. Erſt war dieſes Pfand Mortham beſtimmt, aber in ſeiner Abweſenheit werdet Ihr damit be⸗ ehrt. Zetzt habe ich meines Herrn Bot ſchaft ausgerichtet, und Ferraught wird zu⸗ frieden ſterben. Sein Blick ſtarrte unbeweglich, ſeine Wangen wurden bleicher, er ſank um, als er ſeine Erzaͤhlung vollendet hatte. Sein weiter Mantel deckte eine todliche Wunde. Verge⸗ bens war alle Huͤlfe das Waiſenkind ſchrie auf mit wildem Entſetzen. Der arme Fer⸗ raught warf den bewegten Blick auf daſſelbe und ſuchte ſein Geſchrei zu beſchwichtigen. Seine Todesangſt vergeſſend, ſegnet ers und ſegnet es wieder, kuͤßt die kleinen uͤber ihn ausgebreiteten Haͤndchen, und das Haupt des Knaben, ihn an ſich druͤckend, und in der Sprache ſeines Landes, alle Heilige an⸗

flehend, über ſeine Tage zu wachen; alle

ſeine Kraͤfte zuſammenraffend, will er Rokeby