Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

9

Eis, mit Blut beſudelt, hing auf den Schul⸗ tern, er trug eine Buͤrde ans Herz gedruckt, und auf einen knotigen Stab geſtutzt, ſchüt⸗ telte e den Snee aus Bart und Haar und ſchaute uher mlt wildem Blick. Mit wankendem Schrltt trat er vor in die Halle zum Heerd, und eilte einen Knaben von ſeltner Schoͤnheit, halb tod aui leblos ſcheinend, dort nier zu leen 2 furchtsvoll neigte er ſich vor Rokeby, a 5 ihm nahe war, und erhob ſich ſogleich wie⸗

der, aufrecht ſtehend und mit wilder Ma⸗ jeſtaͤt in Ton und Haltung, wie es dem Ge⸗ ſandten eines Fuͤrſten der Barbarei zukam, ſeine Geſchichte zu erklären.Sir Richard, Lord von Rokeby, hoͤrt! Turlough O Neal gruͤßt Euch freundſchaftlichſt, und vertraut Eurer Sorgfalt den jungen Redmond ſeinen Enkel; Er bittet Euch, ihn zu erziehn als Euern Sohn, denn um Tourlonghs freudige Tage iſts geſchehn, andre Häupt⸗ linge haben ſich ſeines Landes bemächtigt, ſchwach iſt ſeine Hand und unbewaffnet; und Tyrons ganzer Ruhm entflohn wie Mor⸗