Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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zens getheilt. Er liebte ſchweigend; ſeine Blicke druͤckten ſeine Leidenſchaft aus, aber ſeine Lippen ſprachen nur von Freundſchaft.

So war ſein traͤumeriſches Leben bis zu dem

Tage hingefloſſen, wo ſein Vater alle ſeine

rͤder umkommen ſah, die Hoffnung und den Stolz ſeines Alters. Wilfrid allein blieb nun der Erbe aller Fruͤchte ſeiner Ränke und ſeines Geizes; er ward geleitet von dem tuͤckiſchen Vater nun beſtimmt das dunkle Irrgewinde des Ehrgeizes zu durch⸗ laufen..

Oswald gebot ihm die ſchoͤne Mathilde, die Erbin des Ritters von Rokeby, zu lieben und um ſie zu werben. Sie zu lieben, ward ihm leicht, Mathilde war die Dome ſeines Herzens; aber um ſie zu werben, keine ſo leichte Aufgabe fuͤr ein Herz, das weder zu hoffen noch zu bitten wagte. Indeß gewährte Mathilde ihrem Sklaven Alles, was Mitleid, Hochachtung, Freundſchaft gewähren kann

Auszeichnung und Lob des Dichters ſuͤßeſten

Lohn. Sie las die Gedichte, die Wilfrids Geſchmack auszeichnete, ſang die Balladen,