Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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muth las ich in ſeinem Blicke, als er im königl. Heer das Banner ſeines Verwandten Rokeby erkannte.So ſprach er trennen ſich die Freunde!

Ich hoͤrte es, und erinnerte mich der Tage, wo wir ſo oft den ungewiſſen Sieg zuſammen entſchieden hatten, als Bertrams Herz Philipps Schild war. Ich dachte daran, wie in Dariens ſandigen Wüſten, wo der Tod auf den Fittigen des Abend⸗ winds heranfliegt, ich meinen Mantel breitete uͤber den Freund und mich ſchutzlos dem vergifteten Thau preis gab; ich dachte an die Felſen von Quariana, wo, unſerm zer⸗ brechlichen Fahrzeug entronnen, ich den todt⸗ kranken Mortham, trotz der wuͤthenden Wo⸗ gen, die mir ihn ſtreitig machten, ans Geſtade brachte und kein Bedenken trug, das Gift, welches die Wunde eines indiſchen Pfeils in ſeine Bruſt gefloͤßt hatte, mit meinen Lippen auszuſaugen: das Alles drang mächtig auf mich ein, und vernichtete faſt die Entwuͤtfe meiner Rache. Nicht von Stein ſind Herzen, und auch dieſer bricht; nicht von Eiſen ſind