Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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ſcheiden. So mengen ſich unſre Heerhaufen.

auf blutiaem Felde, und der Siea bleibt unentſchieden, bis der furchtbare Ruprecht auf uns ſtuͤrzt an der Spitze tapfrer Streiter; trotz ihrer heldenmuͤthigen Ausdauer werden endlich die Unſern zuruͤckgetrieben. Was ſoll ich weiter ſagen? Unſre Fuͤhrer fallen, Ver wirrung bricht ein in unſre Reihen. Tau⸗ ſend, die auf das Wort der Pri ſter ihre Laͤndereien verlaſſen haben, ihre Gemeinen

und das Evangelium zu verfechten und den

Koͤnig und die Praͤlaten zu demuͤthigen,

liegen todt auf dem Platz, in ihrem Blute ſchwimmend, fortan unfähig die Krone die Biſchofsmuͤtze anzutaſten.

Traurige Botſchaft, rief ſinſter Wy⸗

elyffe, und mit verſtelltem Kleinmuth ließ! er das Haupt auf die Bruſt fallen; aber in ſeinen Augen flammte, ſeinen vorgeblichen Schmerz Luͤgen ſtrafend, eine unruhige F nde. Trauvige Botſchaft ſagteſt Du nicht,

daß unſre Häuptlinge das Lebem verloren hätten, als ihr Beiſtand am noͤthigſten war? Vollende Deine unſelige Erzaͤhlung, und ſage