Teil eines Werkes 
7. Theil (1832)
Entstehung
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ſtand ſetzte den Grafen Robert in Stand, ſeine Schuld gegen Hereward ſo vollſtändig abzutragen, als dieſer nur wünſchen konnte. Ebenſo geachtet wegen ſeiner Klugheit und Gewandtheit, als er es ſtets wegen ſei⸗ ner Unerſchrockenheit und Tapferkeit auf dem Krenz⸗ zuge geweſen war, wurde er mehrmals von dem Fran⸗ zöfiſchen Hofe benutzt, um die verwickelten und kitzli⸗ chen Unterhandlungen zu leiten, worin die Beſitzun⸗ gen der Eugliſchen Krone in der Normandie die bei⸗ den eiferſüchtigen Völker verſtrickte. Wilhelm der Rothe war nicht unempfindlich gegen ſein Verdienſt, und er fühlte, wie wichtig es für ihn wäre, ſein Wohl⸗ wollen zu gewinnen. Da er ſeinen Wanſch bemerkte, daß Hereward in das Land ſeiner Väter wieder ein⸗ geſetzt werden möchté, ſo nahm oder machte er die Gelegenheit der Gütereinziehung eines aufrühreriſchen Edelmannes, und ſchenkte unſrem Wäringer ein be⸗

traͤchtliches Landgut, welches an den neuen Forſtſtieß,

und in derſelben Gegend lag, welche ſein Vater haupt⸗ ſächtich oft beſucht hatte. Hier ſollen die Nachkom⸗ men des tapfren Knappen und ſeiner treuen Bertha lange Jahre gelebt haben trotz aller Stürme der Zeit und des Schickſals, die im Allgemeinen der Fortpflan⸗ zung der ausgezeichnetſten Familien verderblich ſind.

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