Teil eines Werkes 
7. Theil (1832)
Entstehung
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111 ren, das man leicht durch Werke der Mechanik oder ähuliche Poſſen einſchüchtern könnte; und daß das, was ſie nicht begriffen, anſtatt bei ihnen Bewunderung oder Ueberraſchung zu erregen, nur ihren Zorn und ihren Muth aufreizte; auf ſeiner Seite hatte auch Graf Robert nicht umhin gekonnt zu bemerken, daß die Sitten der Morgenländer ganz von denen verſchie⸗ den wären, an die er gewöhnt geweſen, daß ſie nicht ebenſo tief von dem Geiſte des Ritterthums durch⸗ drungen wären, und daß, um ſeine eigne Sprache zu gebrauchen, der Dienſt der lieben Frauen von den gebrochenen Lanzen fuͤr ſie kein ſo natürlicher Gegen⸗ ſtand der Verehrung waͤre. Der Graf Robert hatte auſſerdem bemerken koͤnnen, daß Alerius Comnenus ein weiſer und ſtaatskluger Fürſt ſey, und daß, wenn ſich vielleicht zuviel Hinterliſt in ſeine Weisheit miſchte, er vielleicht gerade durch dieſe geſchickte Verbindung über den Geiſt ſeiner Unterthanen jene Herrſchaft ausüben mußte, welche ihm ſowohl für ihr Wohl als fuͤr die Erhaltung ſeines eignen Anſehens nothwen⸗ dig war. Er entſchloß ſich daher, mit Ruhe Alles, was der Kaiſer aus Höflichkeit oder aus Scherz ſagen koͤnnte, anzuhoͤren, und nicht von Neuem ein gutes Verſtaͤndniß, das der Chriſtenheit nützlich ſeyn koͤnnte, zu ſtoͤren, indem er Anlaß zu Streitigkeit gaͤbe, ent⸗ weder durch uͤble Auslegung einiger Worte, oder durch Mangel an richtiger Kenntniß der Landesge⸗ bräuche. Der Graf von Paris blieb an dem ganzen