Teil eines Werkes 
7. Theil (1832)
Entstehung
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Tuͤrken angewandt, und das Andenken an die Ge⸗ wiſſensbiſſe Conſtantin's hat ſich nur durch eine dunkle, in der Kirche oder im Pallaſte erhaltne, Sage fort⸗ gepflanzt. Indeſſen, wofern Ew. Maj. nicht ſtarke Gruͤnde dagegen vorzubringen hat, ſo wuͤrde meine Meinung ſeyn, daß ihr faſt die dem Andenken eures groͤßten Vorfahren ſchuldigen Rückſichten verletztet, wenn ihr nicht dieſem ungluͤcklichen Verbrecher, eu⸗ rem ſo nahen Verwandten, die Gelegenheit gebet, ſich vor dem Altare der Zuflucht zu vertheidigen, wie man gewoͤhnlich das Denkmal des unglücklichen Cris⸗ pus nennt, obwohl es jetzt der goldnen Buchſtaben beraubt iſt, woraus die Inſchrift beſtand, ſowie der Bildſaͤule von demſelben Metalle, welche jenen jungen Prinzen darſtellte.“

In dieſem Augenblicke ließ ſich eine Trauermuſik auf der Treppe vernehmen, wovon ſo oft geſprochen worden iſt.— Wenn ich den Cäſar Nicephorus Brien⸗ nes anhoͤren ſoll, ehe er an dem Zufluchtsaltare vor⸗ bei gegangen iſt, ſagte Alexius, ſo habe ich keine Zeit zu verlieren; denn dieſe Klagetoͤne verkuͤnden, daß er ſchon dem Gerichtsſaale nahet.

Die Kaiſerin und ihre Tochter begannen ſogleich mit den dringendſten Bitten den Alexrius um die Zuruͤcknahme ſeines gegen den Caͤſar ausgeſprochenen urtheils anzuflehen, und ihn zu beſchwoͤren, daß er, wenn er den Frieden in ſeiner Familie erhalten und ewige Rechte auf die Erkenntlichkeit ſeiner Frau und