Teil eines Werkes 
7. Theil (1832)
Entstehung
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thos war nicht in geringer Verlegenheit, als er be⸗ merkte, daß ihm nach allen Seiten, wohin er ſeine Angen wandte, die Blicke des Prothoſpathairen und beſonders der treuen Pallaſtſklaven folgten, und die Gegenſtände ſeiner Aufmerkſamkeit auszuſpaͤhen ſchienen.

Unter den zahlreichen Soldaten, von welchen er ſich überall umringt ſah, konnte er nicht einen einzigen erkennen, mit welchem er einen Blick der Freundſchaft und des Vertrauens hätte wechſeln können; und er blieb in jener vollſtändigen ſchrecklichen Todesangſt, welche um ſo verzweifelnder iſt, als der Verräther weiß, daß in der Umgebung verſchiedener Feinde ſeine eigene Furcht ihn am wahrſcheinlichſten verrathen muß. Je mehr ihm die Gefahr zuzunehmen ſchien, und je mehr ſeine beunruhigte Einbildungskraft neue Gründe zu Beſorgniſſen zu entdecken ſuchte, deſto mehr kam er bei ſich ſelbſt zum Schluſſe, daß einer der drei Hauptverſchwörer, oder wenigſtens eines ihrer niede⸗ ren Werkzenge den Angeber gemacht hätte; und er überlegte, ob er nicht für ſeine Theilnahme an der Verſchwörung Begnadigung zu erlangen ſuchen ſollte, indem er ſich dem Kaiſer zu Füßen würfe und ihm ein vollſtändiges Geſtändniß machte. Aber die Furcht, ſich zu übereilen, mit der Zuflucht zu einem ſo nied⸗ rigen Rettungsmittel, und die Abweſenheit des Alerius vereinigten ſich, um auf ſeinen Lippen ein Geheimniß zurückzuhalten, wovon nicht allein ſein künftiges Schick⸗ ſal, ſondern ſelbſt ſein Leben abhing. Er war daher