Teil eines Werkes 
7. Theil (1832)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

24 jedes Mal, wo es verlangt wird, in ſeine Geſellſchaft kommen muͤſſen.

Es ſchickt ſich kaum fuͤr mich, fagte der Arzt, mich in eine ſo hochwichtige Angelegenheit zu miſchen; in⸗ 7 deſſen da ich mit dem Vertrauen des edlen Urſel und ſeiner kaiſerl. Hoheit beehrt bin, ſo habe ich einen kurzen Auszug der Bedingungen gemacht, welche von den veiden betheiligten Seiten, bei Strafe der Fäl⸗ ſchung, vollzogen werden ſollen.

Der Kaiſer ſetzte indeſſen ſeine Unterredung mit urſel fort, bis er ihm vollſtaͤndig auseinandergeſetzt hatte, auf welche Art er ſeine Dienſte am heutigen Tage noͤthig haͤtte. Als ſie Abſchied nahmen, um⸗ armre der Kaiſer ſeinen vormaligen Gefangenen mit großen Zeichen ſeiner Gunſt; und Urſel hatte alle ſeine Standhaftigkeit und Selbſtbeherrſchung noͤthig, um nicht offen den Abſchen auszudruͤcken, welchen ihm Derjenige einfloͤßte, der ihn jetzt umarmte.