Teil eines Werkes 
7. Theil (1832)
Entstehung
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8 wie ich es im Augenblicke zum Heile des Reiches zu thun gedenke, um ihn den Pläͤnen anderer Aufruͤh⸗ rer entgegenzuſtellen.

Und Ew. Maj. glaubt, die Liebe und Treue dieſes Mannes durch das gegen ihn befolgte Verfahren er⸗ worben zu haben?

Ich kann das nicht ſagen. Darüber muß die Zu⸗ kunft entſcheiden. Nur ſo viel weiß ich, daß es nicht mein Fehler ſeyn ſoll, wenn Urſel die Freiheit, eine lange Bahn der Macht, vielleicht durch eine Verbin⸗ dung mit unſrem Blute bekraͤftigt, und die Erhal⸗ tung des Genuſſes des koͤſtlichen Augenlichtes, das ihm ein minder gewiſſenhafter Fuͤrſt geraubt haben wurde, nicht einem kuͤmmerlichen Leben in den Fin⸗ ſterniſſen des Kerkers vorzieht.

Da dieſes die Meinung und Entſchließung Ew. Hoheit iſt, ſo erheiſcht es meine Pflicht euch behülf⸗ lich zu ſeyn, und euch nicht zu widerſprechen. Er⸗ laubet mir daher die Bitte, daß ihr euch mit der Prinzeſſin zuruͤckziehen moͤget, damit ich die noͤthigen Mittel anwenden kann, um die Kraͤfte eines ſo ge⸗ waltſam zerruͤtteten Geiſtes wieder herzuſtellen, und um ihm den vollkommenen Gebrauch ſeiner Augen wieder zu ſchenken, den er ſo lange entbehrt hat.

Ich bin es zufrieden, Duban; aber merke dir wohl, daß urſel nicht eher vollkommen in Freiheit geſetzt wird, als wenn er ſeinen Entſchluß ausgeſprochen haben wird, ſich mir wahrhaft anzuſchließen. Auch