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und unabaͤnderlichen Charakter annähmen. Obwohl die Entwurfe des Alexins in der Eile gebildet wor⸗ den waren, und der Zufall ſie ebenſoſchnell wieder verwirrt hatte, ſo war es doch nicht ſehr wahrſchein⸗ lich, daß man ihn dazu bewegen koͤnnte, was ſeiner Frau und ſeiner Tochter am Herzen lag, das heißt dem ſtrafbaren Nicephorus Briennes zu verzeihen. — Er war ſehr erſtaunt und gar nicht zufrieden, den Kranken und den Arzt in einer Unterhaltung anzu⸗ treffen, deren Gegenſtand er ſelbſt war.
Glaubet nicht, gab Urſel dem Duban zur Antwort, obwohl ich in ein Gefängniß eingeſchloſſen, und mit mehr Grauſamkeit behandelt wurde als der gemein⸗ ſte Verbannte, obwohl man mich meines Geſichtes, der koͤſtlichſten Gabe des Himmels, beraubt hat, und obwohl ich alle dieſe Uebel auf Befehl des grauſamen Alexrius Comnenus leide; glaubet nicht, ſage ich, daß ich ihn darum als meinen Feind betrachte. Im Gegentheil hat durch ihn der elende blinde Gefan⸗ gene eine bei weitem größere Freiheit zu ſuchen ge⸗ lernt, als welche man auf dieſer unglücklichen Erde genießen kann, ſowie eine weitere Ausſicht zu gewin⸗ nen, als irgend ein Berg auf dieſem elenden Grabes⸗ rande darbieten kann. Warum ſollte ich alſo den Kaiſer unter meine Feinde zählen, ihn, der mich be⸗ lehrt hat von der Nichtigkeit der irrdiſchen Dinge, von der Leerheit der weltlichen Genüſſe, von der rei⸗ nen Hoffnung auf eine beſſere Welt, der gewiſſen Be⸗


