Teil eines Werkes 
6. Theil (1832)
Entstehung
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35 der Fluth, als aus Mangel an Uebung in dieſem Geſchafte. Gottfried ſelbſt hatte ſich auf eine benach⸗ barte Hoͤhe geſtellt, folgte ihrem Zuge unruhig mit den Augen, und ſah mit Kummer, mit welcher Muͤhe

ſie vorwaͤrts ruͤckten: dieſe Muͤhe vermehrte ſich noch

dadurch, daß ſie zuſammen ſchiffen und auf die Schiffe warten mußten, welche von ſchlechteren Ruderern be⸗ ſetzt waren, wodurch ſich die Farth der kleinen Flotte bedeutend verzoͤgerte. Inzwiſchen machten ſie einige Fortſchritte, und der Oberfeldherr zweifelte nicht, daß ſie vor Sonnenuntergang ohne einen Unfall auf dem andern ufer der Meerenge ankommen wuͤrden.

Er verließ endlich ſeinen Veobachtungspoſten, und ließ daſelbſt eine vertraute Wache mit dem Befehle, ihm es anzukuͤndigen, ſobald der Zug das entgegen⸗ geſetzte ufer erreichen wuͤrde. Der Soldat konnte leicht die Fahrzeuge mit ſeinen bloßen Augen unter⸗ ſcheiden, ſo lange es hell ſeyn wuͤrde, ſollte aber vor ihrer Ankunft die Nacht eintreten, ſo hatte der Fuͤrſt von Stranto Befehl Feuer anzuzuͤnden, welche auf eine beſondere Art angeordnet werden ſollten, um die Gefahr zu bezeichnen, wenn die Griechen ihnen eini⸗ gen Widerſtand leiſten ſollten.

Gottfried ließ darauf die griechiſchen Behoͤrden von Scutari vor ſich kommen, und verkundigte ihnen, daß er ſich in der Nothwendigkeit befände, die im Hafen befindlichen Fahrzenge in Beſchlag zu nehmen; denn im Nothfalle wäre er entſchloſſen, eine ſtarke Abthei⸗