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beizubehalten, ſo glaubten viele Ritter, nachdem ſie drei bis vierhundert Schritte hinterruͤcks gemacht hat⸗ ten, hinlaͤnglich ihr Geluͤbde erfuͤllt zu haben; ſie rit⸗ ten daher, wie gewoͤhnlich in die Stadt, und bemach⸗ tigten ſich der Griechiſchen Fahrzeuge, welche unge⸗ achtet der Befehle des griechiſchen Kaiſers auf dem Aſiatiſchen Ufer der Meerenge geblieben waren. Ei⸗ nige weniger geſchickte Reiter erfuhren verſchiedene Unfaͤlle; denn obwohl nach einem Spruͤchworte jener Zeit nichts ſo kühn iſt als ein blindes Pferd, ſo fie⸗
len doch durch dieſe Art des Reitens, nach welcher
weder das Pferd noch der Reiter ſehen konnten, wo⸗
hin ſie gingen, einige Pferde; andere ſtießen beim
Ruͤckwaͤrtsgehen auf gefaͤhrliche Hinderniſſe, und die 6 Reiter ſelbſt litten mehr als bei einem gewoͤhnlichen
Ritte.
Die Reiter, welche von den Pferden fielen, waͤren in Gefahr gekommen, von den Griechen getoͤdtet zu werden, wenn Gottfried ſeine religioͤſen Bedenken nicht uͤberwunden und eine Reiterſchaar geſchickt haͤtte, um ſie aus aller Verlegenheit zu heben. Der groͤßte Theil des Gefolges von Tankred ſchiffte ſich gluͤcklich ein, und nur zwanzig bis dreißig Mann blieben zu⸗ ruͤck. Inzwiſchen war der Fuͤrſt von Otranto ſelbſt
mit den meiſten ſeiner Gefaͤhrten, um die Ueberfahrt
zu bewirken, genoͤthigt, das wenig ritterliche Geſchaft des Ruderns zu übernehmen. Sie fanden dabei nicht wenig Schwierigkeit, ſowohl wegen des Windes und


