Teil eines Werkes 
6. Theil (1832)
Entstehung
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übung zurückſtünden ſo entſagen die beiden genannken edlen Gegner auf Fjede Hülfe, welche man aus Ver⸗ rätherei, aus Talismanen und Zauberkünſten ziehen kann, und werden dieſen Streit in drei Gängen mit ſcharfen Lanzen, und in drei Pauſen mit wohlgeſchlif⸗ fenen Schwertern ausmachen; ſeine hochachtbare Maj. der Kaiſer wird Kampfrichter ſeyn, und nach ſeinem huldreichen und untrüglichen Wohlgefallen entſcheiden. Dann zeige Gott das gute Recht!

Ein anderer Tuſch beendigte die Feierlichkeit. Achil⸗ les beurlaubte alsbald ſeine Soldaten, die Herolde und Muſikanten, welche nach verſchiedenen Seiten aus einander gingen; und als Hereward nahe genug bei ihm war, fragte er denſelben, ob er etwas von dem gefangenen Graf Robert von Paris erfahren hätte.

Nichts als was unſere Bekanntmachung enthaͤlt, antwortete der Wäringer.

Du glaubſt alſo, daß ſie mit Einwilligung des Gra⸗ fen geſchieht2

Sicherlich. Ich kenne nur ihn, welcher ſich in den Schranken zeigen wird.

Meiner Treu! mein tapferer Hereward, dein Hirn iſt etwas ſtumpf. Du mußt wiſſen, daß dieſer unans⸗ ſprechliche Narr, unſer Cäſar, ſo wahnſinnig geweſen iſt, ſeinen armen Verſtand mit dem des Achilles Ta⸗ tius gleich zu ſtellen. Er zeigt ſich ſehr empfindlich im Punkte der Ehre; er kann nicht ertragen, daß man glauben ſoll, er habe ein Weib zum Kampfe her⸗