Teil eines Werkes 
6. Theil (1832)
Entstehung
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Zweiundzwanzigſtes Kapitel. (Fortſetzung.)

Auf Befehl des hochglänzenden und göttlichen Für⸗ ſten Alexius Comnenus, Kaiſer des heiligen Römiſchen Reiches! Der Willen Seiner kaiſerl. Maj. iſt, daß man allen und jeden ſeiner Unterthanen, von welchem Volks ſtamme ſie ſeyn mögen, und vor welchem Altare ſie ihre Knie beugen, kund und zu wiſſen thue was folgt. Wiſſet alſo, ſagte er, daß am zweiten Tage nach heute, unſer vielgeliebter Eidam, der hochachtbare Cäſar es über ſich genommen hat, unſern geſchwore⸗ nen Feind Robert, Graf von Paris, zu bekämpfen, weil dieſer ſo unverſchaͤmt war, unſeren kaiſerlichen Sitz einzunehmen, ſowie auch in unſerer heiligen Ge⸗ genwart jene koſtbaren Meiſterwerke zu zertruͤmmern, welche unſeren Thron ſchmuͤckten, und die man der Sage gemaͤß die Salomoniſchen Löwen nannte. Und damit kein Menſch in ganz Europa ſagen kann, daß die Griechen hinter den anderen Ländern in irgend einer bei denchriſtlichen Völkern gebräuchlichen Kriegs⸗