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99 ſchieht, ſo wird ſie in dem Blute der Verſchworenen erſtickt werden.
Meine Rache verlangt nicht dieſen Kampf, ſagte die Prinze ſſin, und auf der andern Seite erheiſcht es eure kaiſerliche Ehre, daß dieſe Gräfin beſchuͤtzt wird.
Das geht mich wenig an, antwortete der Kaiſer, ſie kommt hier mit ihrem Manne her, ohne eingeladen zu ſeyn; er beträgt ſich in meiner Gegenwart unver⸗ ſchämt, und verdient Alles, was für ihn und ſeine Frau aus ihrem tollen Unternehmen erfolgen kann. Im Grunde wollte ich ihn nur ein wenig durch den Aublick jener Thiere erſchrecken, welche ſeine Unwiſſen⸗
heit für verzaubert hielt, und ſeiner Frau eine Vol⸗
ſtellung von der Hitze eines Griechiſchen Liebhabers geben. Aber jetzt wo ich dieſe kleine Rache ausge⸗
übt habe, iſt es möglich, daß ich dieſe Gräfin unter emeinen Schutz nehme.
Welche erbärmliche Rache! ſagte die Kaiſerin. Ihr, der ſchon ein reifes Alter erreicht hat, und eine Ge⸗
mahlin beſitzt, welche einige Aufmerkſamkeit verdienen
kann, wollt einem ſo ſchönen Manne, wie Graf Ro⸗ bert, eiferſüchtige Unruhen machen, und ſeiner Frau Beſorgniſſe!
Nein, Dame Frene; nein, wenn ihr es erlauben wollt, ſagte Alexius; ich habe dieſe Rolle in der Cv⸗ mödie, welche ich mir meinem dem Cäſar⸗ gegeben.
Aber indem er auf ſolche Wiſſe ſei⸗ eine


