Teil eines Werkes 
5. Theil (1832)
Entstehung
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Edler Kaiſer, antwortete der Angelſachſe, ich bin in jeder Hinſicht von eurer Güte und Freigebigkeit gerührt; aber erlaubt mir die Vitte, daß ihr mich bei meinem eignen Namen nennet, und mir Verzei⸗ hung dafür verſprechet, daß ich die Urſache einer ſol⸗ chen Veränderung in der Dienerſchaft Ew. kaiſ. Maj. geweſen bin. Nicht allein würde ich mit Betrübniß das Schickſal mit anſehen, welches meinem Wohlthä⸗ ter Achilles Tatius droht, ſo wie dem Cäſar, der mir wohl wollte, und ſelbſt dem Agelaſtes, und der Ge⸗ danke, dazu mitgewirkt zu haben, würde drückend für mich ſeyn; ſondern ich habe auch diejenigen, an wel⸗ che Ew. Maj. heute die ſchmeichelhafteſten Ausdrücke ihrer Zufriedenheit verſchwendet, am folgenden Tage den Krähen und Raben zur Speiſe dienen ſehenz und ich frage nichts darnach, daß man von mir ſagen ſoll, ich hätte darum meine engliſchen Glieder nach den Kü⸗ ſten Griechenlands getragen.

Ich will dich bei deinem wahren Namen nennen, mein Eduard, ſagte der Kaiſer. Und zugleich ſetzte er leiſe hinzu: Beim Himmel, ich habe ſchon wieder den Namen dieſes Barbaren vergeſſen! Ja gewiß, ich will dich für jetzt bei deinem wahren Namen nen⸗ nen, und ſo lange, bis ich einen meines Vertrauens würdigeren Namen gefunden haben werde. Jetzt wirf deine Augen auf dieſes Pergament. Es enthält, wie ich glaube, alle Einzelnheiten, welche wir über dieſe Verſchwörung haben in Erfahrung bringen können;