Teil eines Werkes 
5. Theil (1832)
Entstehung
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dem Hereward verehrt worden war, hatte ihm mehr als ein Mal zum Hauptſchlüſſel gedient, und er war den Sklaven des Pallaſtes ſo wohl bekannt, daß er ihn nur in die Hand ihres Anführers gleiten zu laſ⸗ ſen brauchte, um in ein kleines Cabinet eingeführt zu werden, welches an den Muſenſaal ſtieß, von dem ſchon geſprochen worden iſt. Der Kaiſer, ſeine Ge⸗ mahlin Irene, und ihre gelehrte Tochter Anna Com⸗ nena ſaßen in dieſem Cabinette, einfach gekleidet; auch war in der That die ganze Ausſchmuͤckung dieſes Zim⸗ mers nicht koſibarer als in einem gewöhnlichen Pri⸗ vathauſe, ausgenommen, daß vor jeder Thüre ein mit Eiderdunen ausgeſtopfter Vorhang hing, um die Neu⸗ gierde der etwaigen Lauſcher zu vereiteln.

Unſer treuer Wäringer, ſagte die Kaiſerin.

Mein Führer und mein Lehrer, ſagte die Prinzeſſin Anna Comnena, hinſichtlich der Sitten jener ſtahlbe⸗ deckten Männer, von denen es mir ſo nöthig iſt eine genaue Vorſtellung zu bekommen.

Ich hoffe, ſagte Irene, Ew. kaiſerl. Maj. wird nicht glauben, daß ihre Gemahlin und ihre von den Muſen begeiſterte Tochter überflüſſig ſind, um die Neuigkeiten zu erfahren, welche euch dieſer eben ſo tapfere als treue Mann überbringt.

Meine theure Gemahlin, meine vielgeliebte Tochter, antwortete der Kaiſer, ich habe euch bis jetzt mit der Laſt eines traurigen Geheimniſſes verſchont, welches ich in meinen Buſen verſchloß, obwohl es mir viel ko⸗