87 nicht, wie der Anblick eines geliebten Gegenſtandes uns bisweilen unſeren Muth benimmt, ſelbſt wenn wir ihn am meiſten nöthig haben.
Wir wollen verſuchen, antwortete der Wäringer, die Sache nach eurem Wunſche einzurichten, wofern ihr mir nicht ferner abentenerliche Schwierigkeiten erregen wollt; denn bei meiner Tren! eine an ſich ſelbſt ſo verwickelte Sache braucht nicht noch mehr durch die wunderlichen Spitzſindigkeiten eures Na⸗ tionalmuthes verwirrt zu werden. Einſtweilen habe ich auf dieſen Abend viel zu thun; und während ich damit beſchaͤftigt bin, werdet ihr, Herr Ritter, gut daran thun, unter den Kleidern, welche euch Edrich verſchaffen wird, hier verkleidet zu bleiben, und euch mit den Lebensmitteln zu begnuͤgen, welche er euch lie⸗ fern wird. Fürchtet keine ungelegenen Beſuche von eueren Nachbarn: wir Wäringer achten gegenſeitig unſere Geheimniſſe, welcher Art ſie immerhin ſein mögen.


