Teil eines Werkes 
5. Theil (1832)
Entstehung
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Stämme, ſowie von ihren Eltern, als Liebende be⸗ trachtet, deren Verbindung vom Himmel angedeutet wäre, und man ermunterte ſie, ſich ſo häuſig zu ſehen, als ſie ſelbſt gegenſeitig wünſchten. Die Juͤnglinge des Stammes vermieden es, Bertha zum Tanze auf⸗ zufordern, und die jungen Mädchen wandten weder Bitten noch Kunſtgriffe an um Hereward bei ſich zu behalten, wenn Bertha bei dem Feſte zugegen war. Sie reichten ſich die Hand über dem durchhorten Steine, welchen man den Altar des Odin nanute, obwohl ſpä⸗ tere Jahrhunderte dieſes Denkmal den Druiden zu⸗ ſchrieben; und ſie verlangten, daß weun Eins dem An⸗ dern die Treue bräche, dieſes Vergehen mit den zwölf entblößten Schwertern, welche ebenſoviele Jünglinge bei dieſer Feierlichkeit hielten, beſtraft werden ſollten, ſowie mit ſoviel Unglück, als die beiden anweſenden Mädchen in Reimen oder in gewöhnlicher Rede erzäh⸗

len konnten. Die Fackel des Sächſiſchen Cupido leuchtete einige Jahre lang mit demſelben Glanze, als da ſie ange⸗ zündet worden war. Aber die Zeit kam, wo ſie den Schlaͤgen des Unglücks ausgeſetzt wurden, obwohl ſie Beide es nicht verdient hatten. Einige Jahre waren verfloſſen, und Hereward zählte mit Ungeduld die Mon⸗ den und Wochen, welche er noch vor ſeiner Verbin⸗ dung mit ſeiner Gebieterin verſtreichen ſehen ſollte, die ſchon mit weniger Schüchternheit die zärtlichen Ausdrücke eines Mannes anhörte, der ſie nach ſo kur⸗