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hen, und zeigte den Kopfputz der Natur. Darunter erſchien ein todtenbleiches Geſicht, das aber mitten im Schrecken noch eine bewundernswerthe Schönheit behielt.
Dieſe Erſcheinung war für Hereward ein Donner⸗ ſchlag; denn die Tracht war nicht griechiſch, nicht ita⸗ lieniſch, nicht fränkiſch; ſie war ſächſiſch, und daran knüpften ſich tauſend zarte Erinnerungen aus der Kind⸗ heit und den Jünglingsjahren des Hereward. Dieß war eine ungewoͤhnliche Erſcheinung fuͤr ihn. Zwar gab es in Conſtantinopel ſaͤchſiſche Weiber, welche dem Geſchicke der Wäringer gefolgt warenz und dieſe zogen es oft vor, in dieſer Stadt in ihrer Volkstracht zu erſcheinen, weil ihnen die Stellung und das Benehmen ihrer Maͤnner einen Grad von Achtung ſicherte, den ſie ſonſt weder als Griechinnen, noch als Fremde hät⸗ ten erhalten können; aber Hereward kannte ſie faſt alle perſönlich. Doch war dieſes nicht der Angenblick, um ſich Tränmereien hinzugeben,— er war ſelbſt in einer mißlichen Lage;— der Zuſtand der Sächſin konnte gefährlich ſeyn;— ſie lag in Ohnmacht.— Auf jeden Fall war es gerathener, den beſuchteren Theil der Gärten zu verlaſſen. Er trug daher, ohne einen Augenblick zu verlieren, das Mädchen in einen Schlupfwinkel, welchen er glücklicher Weiſe kannte. Ein verdeckter und durch hohes Gebüſch unſichtbarer Fußpfad führte ihn durch mancherlei Verſchlingungen in eine künſtliche Grotte; dieſe war mit Muſcheln, mit Moos und mit Spath ausgeſchmückt und in ih⸗


