Teil eines Werkes 
5. Theil (1832)
Entstehung
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48 bei ſeinem Hinabſteigen in das Gefängniß alle Riegel geöffnet hatte; und da ich ihn nach vielem Suchen todt, und zwar von einem einzigen Dolchſtich in die Kehle ermordet fand, ſo mußte ich glauben, daß wäh⸗ rend ich das Gefängniß unterſuchte, dieſer Graf Ro⸗ bert, deſſen verwegenes Gemuͤth ein ſolches Abenteuer nur zu gut erklaͤrt, durch die Fallthüre entſchlüpft iſt vermittelſt der Leiter, auf welcher ich hinabgeſtiegen war.

Und warum haſt du nicht auf der Stelle über Ver⸗ rath und nach Huͤlfe geſchrieen?

Ich wagte es nicht ohne den Befehl Ew. Tapferkeit zu thun. Der ſchreckenvolle Ruf von Verrath und die verſchiedenen Unruhen, welche er wahrſcheinlich in die⸗ ſem Augenblicke erregen würde, hätten ſo genaue Un⸗ terſuchungen veranlaſſen können, daß Dinge an den Tag gekommeu wären, wodurch vielleicht auf dei Ako⸗ luthos ſelbſt Verdacht gefallen wäre.

Du haſt Recht, ſagte Achilles Takius mit leiſerer Stimme; indeſſen dürfen wir nicht länger die Flucht dieſes wichtigen Gefangenen zu verbergen ſuchen, wenn wir nicht für ſeine Mitſchuldige gelten wollen.

Wohin denkſt du, daß ſich dieſer unglücktiche ge flüchtet haben mag2

Das hoͤffte ich gerade von eurer Weisheit zu erfah⸗ ven, welche tiefer als die meinige iſt. 3

Meinſt du nicht, daß er über den B sphorus ge⸗ gangen ſeyn kann, um ſich mit ſeinen Soldaten un Mitgenoſſen zu vereinigen?