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keit hat mich dieſen Morgen beauftragt, den Dienſt eines Rundenführers in den Gefängniſſen des Blaker⸗ nal⸗Pallaſtes zu verſehen, worin jener alte Verräther, der blinde Urſel gefangen ſitzt, und in welchem man gleichfalls den ungeſtuͤmen Grafen von Paris gewor⸗ fen hat.
Ich erinnere mich deſſen ſehr wohl.— Was weiter? Als ich in einer Kammer über den Gefängniſſen ausruhte, hörte ich unter mir ein ſeltſames Geſchrei, welches meine Aufmerkſamkeit erregte. Ich eilte mich, die Urſache davon kennen zu lernen, und wie groß war mein Erſtaunen, als ich in das Gefängniß hinab⸗ ſah, und, obſchon ich wegen der Dunkelheit nichts ge⸗ nau unterſcheiden konnte, Klagelaute hörte, welche mich glauben ließen, daß der Waldmenſch, das Thier Syl⸗ van, welchem unſere Soldaten das Verſtändniß unſerer ſächſiſchen Sprache beigebracht haben, ſo daß es zum Dienſte der Gefängniſſe tauglich geworden iſt, eine ſchwere Wunde bekommen hatte. Ich ſtieg mit einer Fackel hinab, und fand das Bett, auf welchem der Gefangene die vorige Nacht gelegen hatte, in Aſche verwandelt; den Tiger, welchen man in geringer Ent⸗ fernung von ſeinem Bette angebunden hatte, todt mit
mehr zu ſehen. Ich bemerkte, daß ein mityleniſcher Soldat, welcher auf dieſem Poſten die Wache hatte,


