Teil eines Werkes 
5. Theil (1832)
Entstehung
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Ich bin entzuͤckt, antwortete Agelaſtes, daß ihr un⸗ ter jenen Kleinigkeiten, welche ich jetzt nicht mehr trage, und von denen ich ſelbſt in meiner Jugend nur wenigen Gebrauch machte, Etwas gefunden habt, um euere natuͤrlichen Vorzuͤge hervorzuheben. Nur erinnert euch dieſer kleinen Bedingung, daß diejeni⸗ gen dieſer Kleinigkeiten, welche an dieſem großen Tage einen Theil eures Schmuckes bilden, nicht mehr in den Beſitz eines viel niedriger ſtehenden Mannes zurückkehren koͤnnen, und daß ſie fortwaͤhrend dieſer Groͤße angehoͤren muͤſſen, zu deren Zierde ſie einmal beigetragen haben.

Das kann ich nicht zugeben, mein wuͤrdiger Freund, ſagte Nicephorus Briennes. Ich weiß, daß du auf dieſe Koſtbarkeiten nur einen ſolchen Werth legeſt, welchen ein Philoſoph ihnen ſchenken ſoll, das heißt, du ſchätzeſt ſie nur durch das Andenken, welches ſich daran knuͤpft. Dieſer große Siegelring z. B. hat, wie ich von dir gehoͤrt habe, dem Sokrates gehoͤrt, und du kannſt ihn nicht betrachten, ohne dem Himmel zu danken, daß deine Philoſophie niemals der Pru⸗ fung einer Ranthippe ausgeſetzt worden iſt. Dieſe Spangen druckten in alten Zeiten den holden Buſen der Phryne; und jetzt gehoͤren ſie einem Manne, der den Reizen, welche ſie verbargen oder zeigten, beſſer zu huldigen verſtuͤnde als der Cyniker Diogenes. Dieſe Ringe

Ich will dir dieſen Aufwand von Geiſt erlaſſen,