Teil eines Werkes 
4. Theil (1832)
Entstehung
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ſoll, ſo folgt daraus natürlich die Nothwendigkeit, den

Alexius umzubringen. Man kann nicht auf ihre Zu⸗ ſtimmung rechnen. Was liegt auch daran? Der Tod eines gewöhnlichen Menſchen wird gleichgültig, wenn dadurch ein Philoſoph und eine Geſchichtſchreiberin auf den Thron kommen. Wann haben die Herrſcher darnach gefragt, wann und auf welche Art ihre Vor⸗ gänger geſtorben wären? Diogenes! holla, Dioge⸗ nes! Der Sklave kam nicht auf der Stelle, und Agelaſtes, ganz in dem Vorgenuſſe ſeiner zukünftigen Größe ſchwelgend, hatte die Zeit einige Worte hinzu⸗ zuſetzen. Thorheit! ich werde eine lange Rechnung mit dem Himmel abzumachen haben, wie die Prieſter ſagen; nun, da kommt es auf einen Artikel mehr nicht an. Der Tod des Alexins kann auf zwanzigerlei Arten Statt finden, ohne daß der Vorwurf davon mich treffen kann. Das vergoſſene Blut mag an mei⸗ ner Hand kleben, wenn man ſie näher betrachtet, aber es ſoll nicht meine Stirne beflecke. Diogenes trat in dieſem Augenblicke herein. Nun, iſt die fran⸗ zöſiſche Dame hierher gefuhrt worden?

Der Sklave machte ein bejahendes Zeichen.

Wie hat ſie dieſe Aenderung aufgenommen?

Ganz gut, als ſie erfuhr, daß ſie auf euren Befehl geſchähe. Ihre Trennung von ihrem Gemahl und ſeine Gefangenhaltung im Pallaſte hatten ſie ſo er⸗ zürnt, daß ſie einige Handlungen der Gewaltthätig⸗ keit gegen die Sklaven begangen hat, von welchen