Teil eines Werkes 
4. Theil (1832)
Entstehung
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Handhabung des Dolches, um an der Wirkung eines Stoßes zu zweifeln, der mit einem ſo kräftigen Arme über dem Schlüſſelbeine geführt worden iſt. Ich fühle meinen letzten Augenblick herannahen. Einer von der Cohorte der Unſterblichen wird in der That bald un⸗ ſterblich werden, weun das, was uns die Prieſter ſa⸗ gen, wahr iſt. Der Bogen des Sebaſtes von Mitp⸗ lene iſt zerbrochen, bevor ſein Köcher halb leer iſt.

Der Griechiſche Bandit ſank in die Arme des Here⸗ ward, und beſchloß ſein Leben mit einem tiefen Seuf⸗ zer, welches der letzte Laut war, den er von ſich gab. Der Wäringer legte ſeine Leiche auf den Boden nieder.

Die Sache wird mißlich, ſagte er zu ſich ſelbſt. Ich bin gewiß nicht verbunden, einen tapfren Mann zu tödten, obwohl er mein National-Feind iſt, weil er einen Ungläubigen getödtet hat, der heimlich mich ſelbſt ermorden wollte; auch müſſen ſich die Kämpfer zweier Nationen weder an ſolchem Orte, noch in einem ſolchen Lichte ſchlagen. Wir wollen daher dieſen Handel für den Augenblick aufſchieben. Was ſagt ihr dazu, edler Graf? Koͤnnten wir nicht warten mit der Ausma⸗ chung unſeres Handels, bis ich euch aus dem Gefäng⸗ niſſe des Blakernal gezogen, und euch euren Freunden und Soldaten wieder gegeben habe? Wenn ein ar⸗ mer Waͤringer euch in dieſer Sache dienen könnte, würdet ihr nachher es abſchlagen, ihm in einem Zwei⸗ kampfe mit euren oder ſeinen Waffen zu begegnen 2