Teil eines Werkes 
4. Theil (1832)
Entstehung
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14 ſonnenen Geiſt hat. Ich kann nichts gegen den Ruf der Tapferkeit, worin dieſe Normänner ſtehen, ſagen. Sie eroberten zur Zeit unſerer Väter einen bei weitem anſehnlicheren Staat, als den ihrigen, und den man England nennt. Ich ſehe, daß ihr einige Eingeborne dieſes Landes unter dem Namen der Wäringer in eurem Solde habt. Obwohl ſie von den Normännern beſiegt wurden, wie ich euch ſo eben geſagt habe, ſo machen ſie doch einen unerſchrockenen Stamm aus,

und wir würden es für keine Schande halten in ihren Reihen zu kämpfen. Wir dagegen ſind jene tapferen Franken, welche an den öſtlichen Ufern des Rheins

und der Saale ihre Wohnſitze hatten, und von dem berühmten Chlodwig zum Chriſtenthum bekehrt wur⸗

den. Wir ſind zahlreich und ſtark genug um das ge⸗

lobte Land wieder zu erobern, ſelbſt wenn das ganze äbrige Europa an dieſem Streite keinen Theil naͤhme.

Nichts iſt vielleicht kränkender für die Eitelkeit ei⸗ ner Perſon wie die Prinzeſſin als eines groben Irr⸗ thums in dem Augenblick überführt zu werden, wo ſie ſich einbildete ganz beſonders gut unterrichtet zu ſeyn.

Ein nichtswürdiger Sklave, der, wie ich vermuthe, nicht wußte was er ſprach, ſagte Anna Comnena, hat mir den Glanben beigebracht, daß die Waͤringer na⸗ türliche Feinde der Normänner wären. Ich ſehe ihn in dieſem Angenblicke neben Achilles Tatius, dem An⸗ führer ſeines Corps, gehen. Offiziere, laßt ihn hier⸗