Teil eines Werkes 
3. Theil (1832)
Entstehung
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835 ob man in ihr Gehirn ſehen könnte; ihr Kopf war breiter als lang, ihre ſeltſamen dummen Augen ſtan⸗ den an den beiden Ecken ihrer Stirne; ihr Wuchs war zwerghaft, aber ihre ſtarkknochigten Beine und Arme, beſaßen eine erſtaunliche Kraft, und ſtanden mit ihrem Leibe in keinem Verhältniſſe. In dem Au⸗ genblicke, wo die Wanderer vorbeizogen, waren dieſe Wilden in einer Art Turnier begriffen, wie es der Graf nannte. Sie ubten ſich, indem ſie auf einander lange Schilfrohre oder Stöcke warfen, welche ſie bei dieſem plumpen Spiele mit einer ſolchen Kraft ſchwan⸗ gen und ſchlenderten, daß ſie einander ziemlich oft vom Pferde ſtürzten und gefährliche Wunden empfingen. Einige davon, welche gerade nicht an dieſem ſcheinba⸗ ren Kampfe Theil nahmen, verſchlangen die Reize der Gräfin mit ihren Blicken, und ſahen ſie ſolchergeſtalt an, daß ſie zum Grafen, ihrem Gemahle ſagte: Ich habe niemals die Furcht gekannt, Robert, und es ziemt mir nicht einzugeſtehen, daß ich jetzt ſolche em⸗ pfinde; aber wenn der Eckel an dieſem Gefühle An⸗ theil hat, ſo taugen dieſe ungeſtalten SBet am beſten um ihn einzuflößen.

Holla! ho! Herr Ritter! ſchrie einer dieſer Unglaͤn⸗ bigen, eure Frau oder eure Geliebte hat die Vorrechte der kaiſerlichen Seythen verletzt, und die Züchtigung welche ſie verwirkt hat, wird nicht gering ſeyn. Ihr könnt euren Weg ſo ſchnell, als ihr wollt, fortſetzen, und dieſen Ort verlaſſen, welcher gegenwaͤrtig unſer