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ſate Darſie,„aber ich will auf meiner Hut ſeyn ge⸗ gen ihn.“
„Seht, er beobachtet uns nahe,“ ſagte Lilias; „was iſt es doch fur eine Sache um das Gewiſſen. Er weiß, daß wir jetzt von ihm ſprechen, obgleich er fein Wort von dem hören konnte, was wir ſagten.“
Es ſchien, als hätte ſie richtig vermuthet; denn Cbriſtal Niron ritt in dieſem Augenblick an ſie heran, ur ſagte mit affektirter Luſtigkeit, die ſeinem finſtern Geſichte ſchlecht ſtaud:„komnt junge Damen, Ihr habt dieſen Morgen Zeit genug gehabt zu eurem Geplau⸗ der, und Eure Zungen muͤſſen, denke ich, mude ſeyn. Wir gehen jetzt durch ein Dorf, und ich muß bitten, Euch zu trennen,— Ihr, Fraulein Lilias, reitet ein wenig hinten,— und Ihr, Frau, Fraͤulein oder Herr, wie Ihr Euch lieber nennen hort, Ihr reitet ein we⸗ nig vorwärts.“
Lilias wandte ſogleich ihr Pferd, ohne zu ſpre⸗ chen, doch nicht, ohne ihrem Bruder einen ausdrucks⸗ vollen Vlick zugeworfen zu haben, der ihm Vorſicht empfahl, dieſen erwiederte er durch ein Zeichen, wel⸗ ches andeutete, daß er ſie verſtanden habe, und ihr Verlangen erfullen wolle.
3weites Kapitel.
Erzählung von Darſie Latimer⸗ Fortſetzung.
Seinen eigenen Betrachtungen uͤberlaſſen war Dar⸗ ſie nicht nur uͤber die Veraͤnderung ſeines eigenen
Standpunkts, ſondern auch über den Gleichmuth er⸗ ſtaunt, womit er uber dieſen ganzen Wechſel hinblickte.


