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te der Jacobiten bewies, und dann konnte er als ge⸗ ſetzlicher Vormund die Aufſicht uͤber Eure Perſon an⸗ ſprechen. Beide Fälle betrachtete ſie als den geraden Weg zu Eurem Verderben.“
„Ich wundre mich, daß ſie mich nicht unter den Schutz der Chancery ſtellte,“ ſagte Darſie,„oder mich der Sorge eines maͤchtigen Freundes anvertraute.“
„Sie ſtand,“ ſagte Lilias,„mit ihren Verwand⸗ ten wegen der Heurath mit unſerm Vater nicht auf dem beſten Fuße, und hielt es fuͤr ſicherer, Euch durch Verborgenheit gegen unſers Oheims Verſuche zu be⸗ wahren, als durch irgend einen Schutz, den die Ge⸗ ſetze gewaͤhren konnten. Vielleicht handelte ſie unklug, aber ſicher war ihr Verfahren ſehr begreiflich, da ſie durch ſo manches Ungluͤck und ſo viele Unruhe äußerſt reizbar geworden war. Samuel Griffiths, ein ausge⸗ zeichneter Banquier, und ein wuͤrdiger Geiſtlicher, der jetzt todt iſt, waren, glaube ich, die einzigen Perſo⸗ nen, denen ſie die Ausfuͤhrung ihres letzten Willens anvertraute, und mein Oheim glaubt, daß ſie beide ſchwoͤren ließ, uͤber Eure Geburt und Anſpruͤche das tiefſte Stillſchweigen zu beobachten bis zu Eurer Groß⸗ jahrigteit, und Euch unterdeſſen auf das verborgenſte zu erziehen, damit Ihr der Beobachtung meines Oheims um ſo eher entzogen wuͤrdet.“
„und ich zweifle nicht,“ ſagte Darſie,„daß ſie durch Aenderung des Namens und der Wohnung ih⸗ ren Zweck vollſtandig erreicht hätten, ohne den gluͤckli⸗


