Teil eines Werkes 
18. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 4. Bändchen (1826)
Entstehung
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Weil es mir ſo beliebt, erwiederte die Dame ganz ruhig.

Beliebt? Madame! wiederholte er in dem naͤm⸗ lichen unwilligen Tone.

Ja, beliebt, Sir, fuhr ſie fort,und dieß mein Belieben halt immer genauen Scheitt mit meiner Pflicht. Ich hatte gehört, Ihr waͤret unwohl, laßt mich hoffen, daß es nur ein Geſchaͤft iſt, welches dieſe Abſonderung veranlaßt.

Ich bin wohl, erwiederte er,vollkommen wohl,

und ich danke Euch für Eure Sorgfalt, aber wir ſind nicht allein, und dieſer junge Mann Dieſer junge Mann, ſagte ſie und heftete ihr großes ernſtes Auge auf Alan Fairford, als vb ſie jetzt erſt ſeine Gegenwart bemerkt haͤtte,darf ich fragen, wer es iſt?

Ein andermal Madam, Ihr ſollt ſeine Geſchichte erfahren, wenn er weg iſt. Seine Gegenwart macht es mir unmöglich, mich weiter zu erklaͤren.

Wenn er gegangen iſt, mag es wohl zu ſpat ſeyn, ſagte die Dame,und was iſt ſeine Gegenwart fur mich, wenn Eure Sicherheit auf dem Epiele ſteht? Es iſt der ketzeriſche Advokat, den die einfaͤltigen Narren, die Ar⸗ thuret's, ins Haus eingelaſſen haben, zu einer Zeit, wo ſie ihren eigenen Vater haͤtten vergebens an die Thuͤre klopfen laſfen ſollen. Ihr werdet ihn doch ſicher nicht von Euch laſſen?

Eure eigene Ungeduld kann allein dieſen Schritt gefaͤhrlich machen, ſagte der Pater,ich habe mich⸗ entſchloſſen, ihn zu thun, laßt nicht Euren unbeſchei⸗ denen Eifer, ſo gut auch ſeine Duelle ſeyn mag, die Sache unnoͤthigerweiſe gefaͤhrlich machen.

Iſts möglich? ſagte die Dame im Tone des Vor⸗ wurfs, mit dem ſich jedoch Achtung und Beſorglichkeit verband.Und ſo wollt Ihr immer vorwärts gehen, wie ein Hirſch in die Schlingen des Jaͤgers, mit unge⸗ meſſenem Vertrauen, jetzt noch, nach allem dem, was vorgefallen iſt?

Stille, Madame, ſagte der Pater Buonaven⸗